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    Was ist BPC-157?

    Kurze Einordnung für Österreich dazu, was mit BPC-157 meist gemeint ist, in welchen Forschungstexten der Name auftaucht und wie er sich von TB-500 unterscheidet.

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    BPC-157 kurz erklärt

    BPC-157 ist ein synthetisches Pentadecapeptid, also eine Kette aus fünfzehn Aminosäuren. Seine Sequenz gibt ein Fragment des sogenannten Body Protection Compound wieder, eines Proteins, das ursprünglich aus menschlichem Magensaft isoliert wurde. BPC-157 selbst entsteht im Körper nicht natürlich: es wird im Labor synthetisiert. Daher stammt sowohl der Name als auch das verbreitete Missverständnis, es handle sich um eine körpereigene Substanz.

    In welchen Forschungslinien es vorkommt

    Vor allem in drei Zusammenhängen. Der erste ist die Bildung neuer Blutgefäße, wo veröffentlichte Arbeiten es mit dem Weg des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors in Verbindung bringen. Der zweite sind Sehnen- und Bändermodelle mit Fibroblasten. Der dritte ist die gastrointestinale Schleimhaut, das Feld, in dem es zuerst beschrieben wurde und aus dem seine gastrische Herkunft stammt.

    Wiederkehrend ist in der Literatur eine für ein Peptid dieser Größe ungewöhnliche Stabilität im Magensaft. Der gesamte Bestand an Arbeiten ist präklinisch: Studien am Menschen gibt es nicht, und keine Zulassungsbehörde weltweit hat es als Arzneimittel zugelassen. Eine Seite, die Ergebnisse am Menschen als gesichert darstellt, beschreibt etwas, das in der Literatur nicht existiert.

    Warum BPC-157 und TB-500 fast immer zusammen genannt werden

    Nicht weil sie sich ähneln, sondern gerade weil sie es nicht tun. BPC-157 wird dem vaskulären Schritt der Reparatur zugeordnet, TB-500 dagegen über die Bindung an Aktin und die Zellwanderung beschrieben. Das sind zwei verschiedene Etappen desselben Vorgangs, weshalb sie in denselben Versuchsaufbauten nebeneinander stehen. Belastbare Direktvergleiche, die beide einzeln gegen die Kombination prüfen, fehlen weitgehend; die Kombination als erwiesen darzustellen ist Marketing und keine Datenlage.

    Regulatorischer Status und Sport

    Da für BPC-157 keine Zulassung einer Behörde für die therapeutische Anwendung am Menschen vorliegt, fällt es unter Klasse S0 der Liste der Welt-Anti-Doping-Agentur, die Kategorie der nicht zugelassenen Substanzen, jederzeit verboten und nicht nur im Wettkampf. Das ist eine unmittelbare Folge der fehlenden Zulassung und keine gesonderte Entscheidung. Der österreichische Rahmen steht unter rechtliche Informationen.

    Darreichung und was an der Charge zu prüfen ist

    Als Reagenz wird es als lyophilisiertes Pulver im versiegelten Fläschchen geliefert, üblich sind 5 und 10 mg, und es muss vor der Arbeit rekonstituiert werden. Beim Vergleich von Angeboten zählen drei Zahlen: die Reinheit in Prozent, der Gehalt in Milligramm gegen die Etikettenangabe und die Chargennummer, ohne die ein Zertifikat nichts über das konkrete Fläschchen aussagt. Die Zertifikate stehen unter Laborberichte.

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